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Religion/Ethik

Mitglieder der Fachschaft:

Ethik

Herr Eska

Frau Fleischmann

Frau Schmidt

Evangelische Religionslehre:

Frau Schwalbe
Frau Teichmann

Katholische Religionslehre:

Frau Kellhuber
Frau Kuhn
Herr Netter
Frau Schnabl
Frau Werner

 

 

„Fair Trade“ ist ein aktuelles Thema, welches das OPG und die Gemeinde Pullach zur Zeit bewegt. Unser Gymnasium bemüht sich nämlich gerade darum, dass wir eine „Fair Trade School“ werden.

Unsere Gemeinde möchte „Fair Trade Town“ werden. Das bedeutet, dass nach der Zustimmung des Gemeinderates zu diesem Projekt, lokale Einzelhändler und auch Gastronomiebereiche mindestens zwei „Fair Trade“-Produkte in ihr Sortiment aufnehmen müssen. Die Anzahl der Gaststätten, die an diesem Programm teilnehmen müssen, hängt immer von der Einwohnerzahl des Ortes ab. Außerdem sollen Medien regelmäßig über das Thema „Fair Trade“ berichten. Es ist geplant, dass Pullach Mitte 2019 „Fair Town“ wird.

Was ist eigentlich „Fair Trade“? Warum brauchen Menschen diese Art von Handel? Was hat das alles überhaupt mit uns zu tun?

Wir als Religionskurs der Klassen 9 a, c, e durften uns unter der Leitung von Frau Teichmann mit diesem Thema beschäftigen und uns darüber eine eigene Meinung bilden. Wir erzählen euch im Folgenden von unseren Einblicken.

Adventrätsel 

Vom 1. Dezember bis zum 20. Dezember findet ihr jeden Tag (von Montag bis Freitag) in der Vitrine vor dem Lehrerzimmer ein Plakat mit einer Rätselfrage. Schreibt eure Antwort auf die Frage sowie euren Namen und die Klasse auf einen Zettel und werft diesen in den Briefkasten vor dem Lehrerzimmer. 

Die Klasse mit den meisten richtigen Antworten erhält nach Abschluss des Adventsrätsels am 21. Dezember eine weihnachtliche Überraschung. 

Wir, die Schüler des Evangelischkurses aus den Klassen 6a, c und d unter der Leitung von Frau Teichmann, dürcken euch die Daumen und wünschen viel Spaß beim Rätseln! 

Einige Aphorismen, die Schülerinnen und Schüler der Ethikklasse in der Jahrgangsstufe 8 im Unterricht verfasst haben. 

Den Sinn weiß man nicht, man glaubt zu wissen, was er ist.

Den Sinn nur zu suchen ist nicht unbedingt sinnvoll, man sollte ihn auch verstehen.

Alles hat einen Sinn, selbst der sinnlose Sinn hat den Sinn, ein sinnloser Sinn zu sein.

Sinn rückwärts ist Nnis, und das ergibt keinen Sinn.

Die Angst vor dem Sinn ist die Angst vor dem Sein.

Nichts hat einen Sinn, bis es einen Sinn hat.

Wer keinen Lebenssin hat, sollte nicht leben.

Sinnvoll ist es, nach dem Sinn zu suchen.

Der Sinn des Lebens ist den Sinn zu finden.

Manches hat einen Sinn und bei manchem muss man den Sinn suchen und finden.

Wenn man keinen Sinn in etwas findet, dann hat man nur nicht genug nach ihm gesucht.

Der Sinn ist nicht das Ziel, sondern die Reise. 

Religionsunterricht in einer offenen Gesellschaft?

Das erste Thema der 11. Jahrgangsstufe im katholischen Religionsunterricht lautet „Religion in der offenen Gesellschaft“.

Dieses Thema bringt bewusst zur Sprache, was vom Beginn der Schullaufbahn an Kern des Religionsunterrichts ist: Der Bezug zwischen der überlieferten Religion und dem Leben des Menschen in der heutigen Gesellschaft.

Egal ob biblische Themen, wie die Schöpfungserzählungen (8. Jgst./kath. Religion) oder die Geheime Offenbarung des Johannes (12. Jgst.), gesellschaftliche Themen, wie Bioehtik (10. Jgst.), oder historische Themen, wie die Christianisierung Mitteleuropas im 6. / 7. Jhd. (7. Jgst.): Neben dem Erlernen von Fachwissen stellt sich bei jedem Thema die Frage: Welchen Bezug gibt es zu uns und unserer Lebenswelt?

Wissenschaftlich wird dieser Schritt als Korrelation bezeichnet: Die kritische Suche nach der Verbindung zwischen Inhalt und Mensch.

Der Reformator Martin Luther bringt diese Verbindung in seiner Auslegung des ersten Gebots auf den Punkt: „Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott.“ Aber: Woran hängt eigentlich unser Herz? Oder anders herum: Wenn wir unser Herz an etwas hängen, dann sollten wir darüber auch Bescheid wissen. Aber damit nicht genug: Wer heute einen sinnvollen Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten möchte, der sollte sich auch fragen, woran der andere sein Herz hängt.

So will der konfessionelle Religionsunterricht an unserer Schule zu einem kritischen Blick auf die Gesellschaft und zu einem verantworteten Glaubensverständnis führen.

M. Graml
für das Fach Religion

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