So mancher Passant in Augsburg hat am 28.01. wohl seinen Augen nicht ganz trauen können. 130 SchülerInnen, alle Neuntklässler unseres Gymnasiums, waren mit sieben Lehrkräften auf den Straßen von Augsburg unterwegs. In Teilgruppen besuchten wir die Synagoge sowie die Fuggerei in Augsburg.

Auch wenn der Religions- und der Geschichtsunterricht sich um eine Vermittlung der Geschehnisse im „Dritten Reich“ und der jüdischen Glaubensinhalte in der Theorie bemühen, so ist es dennoch etwas ganz anderes, diese Glaubensgemeinschaft direkt zu erleben.

Ganz und gar einzigartig war auch das Kennenlernen der Fuggerei, der weltweit ältesten Sozialsiedlung, die 1521 gestiftet wurde. Dafür, dass die Bewohner dort für 88 Cent Kaltmiete im Jahr (!) leben dürfen, haben sie versprochen, 3 mal am Tag für das Seelenheil der Fugger zu beten.

 

(Frauke Teichmann für die Fachschaften Ev, Kath, Eth, G/Soz)