Hans-Keis-Straße 61
82049 Pullach

Tel (089) 749 753-0
Fax (089) 749 753-299

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Französisch

Mitglieder der Fachschaft

Frau Braun

Frau Guter

Frau Miller

Frau Schmidt

Frau Unger

Herr Stellwag

Herr Sterl

Warum Französisch lernen? Unsere Schülerinnen und Schüler erklären es dir.

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Lycée Odilon Redon in Pauillac und OPG-Pullach erhalten Auszeichnung vom Deutsch-französischen Jugendwerk (OFAJ)

Das deutsch-französische Jugendwerk in Frankreich (OFAJ) hat die französischen Schulen für den 22. Januar 2021 aufgerufen, kreativ zu werden und am sogenannten „créAktiv“- Wettbewerb teilzunehmen. Gefragt waren tolle, frische Ideen und Beiträge, wie man die deutsch-französischen Beziehungen im Jahr 2021 aus der Sicht der Jugendlichen am besten darstellen kann. Unsere Partnerschule in Pauillac, das Lycée Odilon Redon, hat sich im Deutschunterricht bei Frau Minkenberg dazu Gedanken gemacht; heraus kam ein künstlerisch gestalteter Comic, in dem auf unterhaltsame Weise in beiden Sprachen – französisch und deutsch – mit Clichés und Vorurteilen gespielt wurde.

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Französisch als Fremdsprache?

Wozu Fremdsprachen?

In einem immer enger zusammenwachsenden Europa sowie im Zuge der Globalisierung der Wirtschaft treffen Menschen im Arbeitsleben immer häufiger auf Menschen, die unterschiedliche Muttersprachen sprechen. Aus diesem Grunde benötigen immer mehr Unternehmen Mitarbeiter mit guten Fremdsprachenkenntnissen. Vor allem Führungskräfte müssen sich im Umfeld fremder Kulturen sicher bewegen können. Der Schlüssel hierzu ist eine fundierte Kenntnis der Sprachen der Geschäftspartner. Wenn man die Stellenanzeigen in Zeitungen durchsieht, erkennt man sofort, dass es häufig nicht mehr ausreicht, sich auf seine Englischkenntnisse zu verlassen. Nicht selten werden (gute / fundierte) Kenntnisse in einer weiteren Fremdsprache vorausgesetzt. Eine Fremdsprache sicher zu beherrschen bedeutet Mitsprache – Sprachlosigkeit hingegen bedeutet Nicht-Teilnahme am Gespräch.

Wozu Fremdsprachen?

In einem immer enger zusammenwachsenden Europa sowie im Zuge der Globalisierung der Wirtschaft treffen Menschen im Arbeitsleben immer häufiger auf Menschen, die unterschiedliche Muttersprachen sprechen. Aus diesem Grunde benötigen immer mehr Unternehmen Mitarbeiter mit guten Fremdsprachenkenntnissen. Vor allem Führungskräfte müssen sich im Umfeld fremder Kulturen sicher bewegen können. Der Schlüssel hierzu ist eine fundierte Kenntnis der Sprachen der Geschäftspartner. Wenn man die Stellenanzeigen in Zeitungen durchsieht, erkennt man sofort, dass es häufig nicht mehr ausreicht, sich auf seine Englischkenntnisse zu verlassen. Nicht selten werden (gute / fundierte) Kenntnisse in einer weiteren Fremdsprache vorausgesetzt. Eine Fremdsprache sicher zu beherrschen bedeutet Mitsprache – Sprachlosigkeit hingegen bedeutet Nicht-Teilnahme am Gespräch.

Deshalb ist es sinnvoll, möglichst früh mit dem Erlernen einer Fremdsprache zu beginnen, da häufig im Studium oder im Beruf für gründliches Sprachenlernen keine Zeit mehr besteht. Eine Sprache während der Schulzeit hingegen zu erlernen, heißt über mehrere Jahre eine intensive Förderung zu erfahren. Es wird Zeit investiert, die man während des Berufslebens so nebenbei oft nicht mehr aufwenden kann.

Warum ausgerechnet Französisch??

  • Französisch ist eine romanische Sprache. Mit guten Französischkenntnissen lernt man weitere romanische Sprachen wie Italienisch, Spanisch oder Portugiesisch leichter.
  • Französisch gilt nach wie vor als Bildungssprache par excellence und ermöglicht den Zugang zu einer interessanten Literatur sowie zu Theater, Film und bildender Kunst; es vermittelt zudem einen wichtigen Teil der Geschichte und Kultur Europas.
  • Englisch ist zwar unbestritten die wichtigste Verkehrssprache, doch für optimale Berufsaussichten braucht man mehr als nur eine Fremdsprache. Eine zweite oder dritte Fremdsprache sicher zu beherrschen wird so immer mehr zu einer Schlüsselqualifikation. Französisch ist nach Deutsch die am meisten gesprochene Muttersprache in Europa.
  • Französisch ist zudem in über 30 Staaten der Welt Amtssprache. So wird Französisch auch in der Schweiz, in Belgien, in Luxemburg, in Québec und in vielen Ländern Afrikas als Muttersprache oder als Verkehrssprache gesprochen. (Tahiti, La Réunion und Guadeloupe sind beispielsweise Urlaubsparadiese, in denen Französisch gesprochen wird.)
  • Frankreich ist der wichtigste Handelspartner Deutschlands – sowohl beim Export als auch beim Import. Jedes der beiden Länder ist im Partnerland mit über tausend mittelständischen und großen Unternehmen präsent. Der Handel zwischen Deutschland und Frankreich erreicht einen jährlichen Umfang von 120 Milliarden Euro. In Zahlen sieht dies wie folgt aus:
  • 1400 Französische Unternehmen sind in Deutschland angesiedelt
  • 2700 Deutsche Unternehmen sind in Frankreich angesiedelt
  • 120 000 Deutsche arbeiten in Frankreich
  • 400 000 Arbeitsplätze in Deutschland hängen vom Handel mit Frankreich ab
  • Entsprechend hoch ist demzufolge die Nachfrage nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit guten Französischkenntnissen, von Führungskräften und Ingenieuren bis hin zu Sekretärinnen und Monteuren.
  • Im Elysée-Vertrag von 1963 haben Deutschland und Frankreich sich dazu verpflichtet, das Erlernen der Sprache des Partners zu fördern. Beide Länder legen demzufolge seit Jahren großen Wert auf eine intensive Kooperation im Ausbildungsbereich und haben in den letzten Jahren zusätzlich zu den Förderungen im Schulbereich integrierte Studiengänge gegründet, die für beide Länder berufsqualifizierende Abschlüsse vermitteln, so z.B. im Ingenieurswesen, in Jura, Politologie und Wirtschaft.

‹‹Apprendre la langue française sera bien utile et pas difficile››
Französisch – eine schwere Sprache?

Ein Fremdsprache so zu lernen, dass man sie verwenden kann, ist zweifellos ein anspruchsvolles Ziel. Dazu ist es – wie in jeder anderen Fremdsprache – unabdingbar kontinuierlich zu arbeiten, und sich eine gute Arbeitsdisziplin anzugewöhnen. Im Gegensatz zum Englischen verfügt das Französische über ein komplexeres Regelwerk, das am Anfang sicherlich etwas mehr Arbeit und Anstrengungsbereitschaft erfordert; hat man allerdings eine gute Basis erworben, bereitet die Kommunikation in der Fremdsprache sicherlich keine größeren Probleme als in anderen Fremdsprachen.

Peter Stellwag

 

Wie läuft der Französischunterricht ab?

Grundsätzlich wird der Französischunterricht weitgehend vom ersten Lernjahr an in der Fremdsprache geführt, so dass die Schüler sich von Anfang an an die französische Sprache und deren Intonation und Aussprache gewöhnen. Dabei kommt auch gezielt authentisches Sprachmaterial wie Hörtexte, französische Chansons, Filmsequenzen, etc. zum Einsatz.

Ziel ist es, die Schüler möglichst früh zum Sprechen zu bewegen; so sollen sie lernen, sich zu bestimmten Themen aus ihrer Erfahrungswelt schriftlich und mündlich zu äußern. Folgende kommunikative Fertigkeiten werden auf unterschiedlichem Niveau in allen Jahrgangsstufen gefördert:

-Hörverstehen – wichtige Informationen der gesprochenen Sprache entnehmen
-Mündliche Ausdrucksfähigkeit – sich in der Fremdsprache zu einem Thema äußern
-Leseverstehen – wichtige Informationen einem Text entnehmen
-Schriftliche Ausdrucksfähigkeit – sich schriftlich zu einem der Altersstufe angemessenem Sachverhalt zu äußern
-Sprachmittlung – Alltagsgespräche dolmetschen oder schriftliche Äußerungen in der jeweils anderen Sprache sinngemäß wiedergeben

In den schriftlichen und mündlichen Leistungsnachweisen werden diese kommunikativen Fertigkeiten von den Schülern gefordert, natürlich entsprechend ihrem Kenntnisstand und der jeweiligen Lernstufe.
Im Anschluss finden Sie weitere Informationen zu interessanten Themen rund um das Fach Französisch so z. B. über die DELF-Prüfung, über Aktivitäten der Fachschaft Französisch, etc.

Peter Stellwag

Das DELF Scolaire

Ab dem Schuljahr 2007/2008 können die Schülerinnen und Schüler, die Französisch als zweite oder dritte Fremdsprache gewählt haben, an unserem Gymnasium freiwillig eine französische Sprachprüfung ablegen und dabei ein international anerkanntes Sprachdiplom erwerben.
Hier gibt es das Anmeldeformular dazu.

Was genau ist das DELF?

Bei den DELF-Zertifikaten handelt es sich um praxisorientierte staatliche Sprachdiplome, die vom französischen Erziehungsministerium vergeben werden. Sie sind standardisiert und in der ganzen Welt anerkannt. Das DELF-scolaire kann in 4 unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, die sich jeweils nach den Anforderungen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen richten, abgelegt werden. Jeder Schüler kann unter Berücksichtigung des Lernjahres und seinem eigenen Kenntnisstand entsprechend frei entscheiden, welche der Prüfungen er zu welchem Zeitpunkt ablegen will. Bei jedem Niveau werden durch eine Reihe von Aufgaben die vier kommunikativen Kompetenzen – Hörverständnis, Lesefähigkeit, mündlicher und schriftlicher Ausdruck – geprüft. Dabei steht der Gebrauch der französischen Sprache in vielfältigen Lebenssituationen im Mittelpunkt. Jede DELF-Prüfung setzt sich folglich aus einer mündlichen und einer schriftlichen Prüfung zusammen.
Für die Anmeldung zu einer derartigen Prüfung sind keine Einstufungstests oder spezielle Nachweise verlangt. Da dieses Sprachdiplom zentral durchgeführt und korrigiert wird, fallen unterschiedliche Anmeldegebühren an.

Die Schüler lernen frühzeitig, wie Prüfungen dieser Art organisiert sind, und wie sie sich selbst auf Prüfungssituationen einstellen und diese meistern können. Sie erwerben im Rahmen der Schulausbildung ein international anerkanntes Zertifikat, das ihnen – als Ergänzung zu den deutschen staatlichen Prüfungen – sehr von Nutzen sein kann. Es hilft weltweit in vielen Situationen, in denen Französischkenntnisse nachzuweisen sind, beispielsweise im Studium, bei der Praktikumssuche oder im Beruf.


Die vier Niveaus

Diplôme DELF A1 Elementare Sprachverwendung 30 €
Diplôme DELF A2 Elementare Sprachverwendung 45 €
Diplôme DELF B1 Selbstständige Sprachverwendung 50 €
Diplôme DELF B2 Selbstständige Sprachverwendung 70 €


Welche Vorteile bietet das DELF-scolaire?

Die Prüfungen können zweimal pro Schuljahr zu einem festen Termin abgelegt werden. Die Französischlehrkräfte werden ab dem nächsten Schuljahr in ihren Klassen auf dieses Zusatzdiplom hinweisen und die Schüler darüber informieren. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass aus organisatorischen Gründen pro Halbjahr jeweils nur eine begrenzte Anzahl an Schülern an der Prüfung teilnehmen kann. Für genauere Auskünfte und gezielte Fragen stehen alle Französischlehrkräfte, insbesondere Frau Dagmar Aufleger und Herr Peter Stellwag, zur Verfügung.


Deutschland und Frankreich –
Schlüssel für Beruf und Karriere in Europa

Le français et l’allemand –
Des atouts pour des métiers et des carrières en Europe.

(Motto des deutsch-französischen Tages 2007)